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NATURHEILVERFAHREN & KOMPLEMENTÄRMEDIZIN

Blutegel-Therapie
Die - zugegebenermaßen nicht besonders ansehnliche - Blutegeltherapie hat in den letzten Jahren in der Tiermedizin einen Durchbruch erlebt. Sie findet Anwendung zum Beispiel bei Ellenbogengelenksarthrosen, bei Kniegelenksarthrosen und bei der Bizepssehnenentzündung. Begeisterte Besitzer berichten, dass ihre Hunde und Pferde schon nach ein bis zwei Tagen deutliche Schmerzreduktion zeigen.

 

Blutegeltherapie_01.jpgUm Blutegel anzusetzen, rasieren wir zunächst die betroffene Stelle. Dort werden die kleinen Blutsauger angesetzt und innerhalb weniger Minuten beginnt der Saugakt. Die meisten Tiere lassen die Blutegeltherapie in aller Ruhe über sich ergehen. Das liegt vor allem daran, dass er Blutegel zu Beginn des Saugvorgangs anästhesierende und analgetisch wirksame Substanzen in Blut und Gewebe abgibt.

Im Verlauf des Saugvorgangs werden weitere Substanzen abgegeben, darunter auch Wirkstoffe, die als konventionelle Arzneimittel eingesetzt werden, so z.B. Gerinnungshemmer wie Hirudin (Blutgerinnungshemmer), das Calin ( fördert die Nachblutung), das Eglin (Entzündungshemmer), das Bdellin (Enzymhemmer), die Destabilase (löst Blutgerinsel auf), die Hyaluronidase (hat eine antibiotische Wirkung bei lokaler Gefäßerweiterung), die Apyrase und Kollagenase (hemmen die Thrombozyten-Aggregation). Mit modernen Analysemethoden konnten in den letzten Jahrzehnten weitere Inhaltsstoffe des Blutegelsekrets und deren Wirkmechanismen aufgeklärt werden.

Die therapeutische Wirkung dieser Substanzen zeigt sich als Durchblutungsförderung, Gerinnungshemmung, Schmerzlinderung und Entzündungshemmung. Zur veterinärmedizinischen Anwendung von Blutegeln liegen bisher die meisten Erfahrungen mit Pferden, Hunden, Katzen und Nagetieren vor.

Zu beachten ist, dass es nach der Behandlung zu anhaltenden Blutungen kommt - so lange, bis die gerinnungshemmende Wirkung der vom Egel abgesonderten Sekrete nachlassen.

Bei der Eigenbluttherapie wird dem Tier Blut entnommen, nach einem bestimmten Potenzierungsverfahren mit homöopathischen Mitteln gemischt und reinjiziert. Auf diese Weise werden die körpereigenen Kräfte angeregt. Wir setzen sie meist bei allergischen Erkrankungen wie Atopie oder Sommerekzem ein.


Bachblüten-Therapie


bach-bluten-dscf9793.jpgDer seelische Weg zur inneren Harmonie. In unserer heutigen Zeit sind auch unsere Haustiere zunehmend stärker werdenden Stresssituationen ausgesetzt. Diese negativen Gefühle führen zu seelischen Blockaden, die wiederum körperliche Leiden oder Verhaltensprobleme nach sich ziehen können.

Der englische Arzt Dr. Edward Bach (1886 - 1936) fand bei seinen Forschungen heraus, dass best. Pflanzen durch ihre energetischen Kräfte negative Gefühle in positive verwandlen können. Es gelang ihm 38 negative Gefühle wie beispielsweise Angst, Eifersucht, Resignation zu ermitteln. Für jedes dieser Gefühle fand er die entsprechende Pflanze, die in der Lage ist das Gefühl umzukehren.

Wann können Bachblüten meinem Tier helfen?

  • Angst, Angstaggression
  • Unsauberkeit aus Unsicherheit, Angst, Verlassensangst
  • Angst vor best. Situationen
  • Resignation nach Verlust des Besitzers oder Partnertieres
  • Resignation, Angst und Unsicherheit nach Besitzerwechsel


Welche Bachblüten braucht mein Tier?
Bei uns werden die Bachblüten individuell nach einem ausführlichen Gespräch mit dem Tierbesitzer ausgesucht. Ihr Tier bekommt genau die Bachblüten die es im Moment braucht. In der Regel werden die Tropfen 4 Wochen oder länger gegeben, danach ist entweder keine weitere Behandlung nötig oder die Behandlung muss überdacht werden, siehe auch: Bachblüten für Katzen

Die Homöopathie ist eine von Samuel Hahnemann (1755 - 1843) begründete sanfte Heilmethode. Das Grundprinzip ist die Behandlung von Krankheiten nach dem so genannten Ähnlichkeitsprinzip: SIMILIA SIMILIBUS CURENTUR („Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden“). Das bedeutet, dass Krankheiten mit dem Mittel geheilt werden können, die beim Gesunden genau diese Symptome auslösen.

Die dabei eingesetzten Mittel werden durch stufenweises Verdünnen verändert. Dabei zeigt sich, dass Stoffe durch den Verdünnungs- oder Potenzierungsschritt nicht an Wirksamkeit verlieren, sondern dadurch sogar eine Wirkungssteigerung erfahren.

Nach der Hahnemannschen Theorie werden alle Vorgänge im Körper von einem übergeordneten Zentrum gesteuert. Funktioniert etwas in diesem Regulationszentrum falsch, entsteht Krankheit. Es hat daher wenig Sinn bei dem Vorliegen einer Erkrankung nur an den lokalen Symptomen herumzudoktern, da die Symptome nur als Zeichen einer übergeordneten Störung anzusehen sind.

Die Homöopathie ist somit eine sanfte, schnelle und äußerst wirkungsvolle alternative Behandlungsmethode, die sowohl bei akuten als auch bei chronischen Beschwerden eingesetzt werden kann, da sie versucht, die körpereigenen Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Magnetfeldtherapie

In der Antike wurden magnetische Steine über schmerzende Stellen gestrichen. Durch die Therapie in der Magnetfeldspule oder auf der Magnetfeldmatte wird der Körper einem pulsierenden Magnetfeld ausgesetzt. Das bewirkt bessere Durchblutung und somit eine Steigerung der Stoffwechselrate. Das Magnetfeld lindert Schmerzen und unterstützt die Selbstheilungskräfte. Für die meisten Tiere ist das sehr angenehm - sie bleiben freiwillig im Magnetfeld.

 

Zu den wichtigsten Einsatzgebieten zählen:

  • Störungen im Bereich des Bewegungapparates
  • Gelenkentzündungen (Arthritis)
  • Arthrose in allen Gelenken (- insbes. Hüfte und Ellbogen und Schulter
  • Sehnenentzündung (Tendinitis)Wund- und Knochenheilung (- insbes. direkt nach Operationen)
  • Wirbelsäulenbeschwerden („Dackellähme“ )
  • Muskelverspannungen
  • Hämatome
  • Ödeme
  • Hauterkrankungen
  • Chronische Ohrentzündungen
  • ... und so einiges mehr
 
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