tumor_7950_Kopie.jpgKleiner aufgekratzter Hauttumor und riesiger
Gesäugetumor bei einem Schäferhund

 

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Gesäugetumor bei einem Meerschweinchen

 

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Tumor im Mund einer Katze

 

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TUMORDIAGNOSTIK
UND -THERAPIE

Rund 45 Prozent der Hunde und ein Drittel der über zehn Jahre alten Katzen sterben an Krebs. Leider sind diese Zahlen aktuell noch immer ansteigend, die Gründe sind vielfältig.


Für viele Tierbesitzer ist die Diagnose „Krebs“ ein Schock; die Erkrankung gilt gemeinhin als bösartig und unheilbar. Doch es handelt sich zunächst „nur“ um einen Sammelbegriff, der weder etwas über den Schweregrad noch über die Prognose der Erkrankung aussagt. Tatsächlich gibt es aber nicht nur den einen Krebs, sondern eine Vielzahl unterschiedlicher Tumorarten.


Tumordiagnostik
Bei rechtzeitigem Erkennen sind Tumorarten allerdings sehr oft heilbar oder lassen sich über sehr lange Zeit stabilisieren. Doch zunächst muss abgeklärt werden, in welchem Allgemeinzustand der Patient ist, ob er Stoffwechselerkrankungen hat, die die Auswahl von Medikamenten und Verfahren begrenzen und um welche Art Tumorgewebe es sich handelt. Diese Art der medizinischen Aufarbeitung ist das so genannte Tumorstaging.

Hierzu gehören im Einzelnen die zytologische Untersuchung der Tumore (Zelldifferenzierung), Röntgen, komplette Blutuntersuchung und weiterführende Untersuchungen wie Ultraschall. Erst die Ergebnisse dieser Untersuchungen erlauben Aussagen über Bösartigkeit und Ausbreitung (Metastasierung).


Tumortherapie
Die häufigste eingesetzte Tumortherapie ist die Chirurgie. In der Chirurgie gilt das Gesetz, dass die erste Operation die beste Chance auf Heilung bietet. Deshalb sollte sie sorgfältig geplant und nach onkologischen Prinzipien durchgeführt werden. Hierzu zählt etwa das Belassen von „Sicherheitsrändern“. Das heisst, das Tumor und umgebendes Gewebe möglichst großzügig entfernt werden müssen - als Sicherheitsmaßnahme für den Fall, dass weitere Krebszellen in der Umgebung des Tumors bereits verstreut sind. Bis vor einigen Jahren undenkbar, heute aber Wirklichkeit: Das Entfernen von Knochentumoren und das Einsetzen von Prothesen! Dies wird gegenwärtig aber nur an ganz wenigen deutschen Spezialkliniken durchgeführt.

Weitere Verfahren sind Chemo- und Strahlentherapie, die vor allem in Spezialkliniken eingesetzt werden. Hier wird entschieden, welche Gewebeart am besten auf welche Therapie anspricht. Beide Verfahren bergen ein beträchtliches Potential an Nebenwirkungen, die mit der Klinik in Abhängigkeit vom Tumorgewebe abgesprochen werden sollten.

Als begleitende und palliative (lindernde) Verfahren sind neben Schmerztherapie auch alternative Methoden wie Homöopathie bei uns im Einsatz.


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